Privatpraxis Dr. Jochen Krüger

            1.  Schwindel:

Thermische Prüfung

Bei der thermischen Prüfung wird die Funktion eines Teiles des Gleichgewichtsorgans untersucht, indem kaltes und warmes Wasser bzw. Luft in das Ohr gespült wird. Einfache Störungen des Gleichgewichtsorgans oder Entzündungen des Nerven zeigen hier oft Auffälligkeiten.

Video-Nystagmografie

Mit der Video-Nystagmografie kann man während der Schwindeluntersuchung die Augenbewegungen überprüfen und Unterschiede der Gleichgewichtsfunktion von rechts und links messen.

Video-Kopf-Impulstest

Mit dem Video-Kopf-Impulstest lassen sich alle Drehbewegungen des Kopfes und damit die Drehsensoren im Gleichgewichtsorgan untersuchen und Störungen der Empfindlichkeit dieser Sensoren im Seitenvergleich feststellen

cVEMP

Bei dieser Untersuchung werden Reflexe getestet, bei denen die Funktion des sogenannten Sacculus überprüft werden kann. Der Sacculus ist ein Körpersensor, der die Bewegungen nach oben und nach unten misst.

oVEMP

Diese spezielle Untersuchung leitet Impulse von den Augenmuskeln ab. Dieser Reflex überprüft die Funktion des Utriculus, der als Sensor die Bewegungen zur Seite und vorn/hinten misst

SVV

Mit der subjektiven visuellen Vertikale (SVV) wird zum einen die Kompensation nach Gleichgewichtsstörungen gemessen, d.h. wie weit sich das Gleichgewichtssystem nach Störungen wieder angepasst hat. Zum zweiten lässt sich damit auch die Utriculusfunktion überprüfen, d.h. der Sensor für Bewegungen zur Seite und nach vorn/hinten

Posturografie

Mit der Posturografie wird die Stabilität des gesamten Körpers getestet. Für ein normales Ergebnis ist eine gute Gleichgewichtsfunktion und Statik notwendig

 

            2. Manuelle Medizin/Osteopathie

Atlastherapie

Der sog. Atlas ist der oberste Halswirbel. In diesem Bereich befinden sich auch das Stammhirn sowie eine sehr große Anzahl an Sensoren an der Wirbelsäule und der umgebenden Muskulatur. Fehlstellungen hier können unter anderem Schwindelgefühle beeinflussen.

Kiefergelenk und -funktionsprüfung

Störungen des Kiefergelenks und der umgebenden Kaumuskulatur zeigen neben Schmerzen am Kiefergelenk selbst oft auch Kopf- und Nackenschmerz. In der Folge treten in einigen Fällen auch Schwindel und Hörstörungen auf. Deshalb ist auch bei diesen Erkrankungen eine Untersuchung der Kieferfunktion sinnvoll.

Die gesamte Wirbelsäule

Bei Rückenschmerz, aber auch bei Beschwerden der Schulter oder Hand sollte das gesamte Haltungssystem untersucht werden, da die Ursache der Beschwerden nicht immer dort zu finden ist, wo es weh tut.

Schulter /Arm/Hand

Leichte Beschwerden an Hand oder Schulter führen manchmal zu Schonhaltungen, die dann Schmerzen im Nacken oder auch Kopfschmerz verursachen können. Daher sollten Erkrankungen in diesem Bereich bei weiter bestehenden Beschwerden mit untersucht werden.

Becken/Bein/Fuß

Auch ein „verstauchter“ Fuß kann Rückenschmerz verursachen, wenn Schonhaltungen oder -bewegungen zu Überlastungen am Rücken führen. Daher sind auch Untersuchungen an Becken, Bein und Fuß in unserer Praxis üblich

Faszien

Diese „Muskel-Hüllen“ sind im ganzen Körper verteilt und haben einen wichtigen Anteil an unserer aufrechten Haltung. Chronische Überlastungen der Muskulatur oder Gelenke führen sehr oft zu Bewegungseinschränkungen, die ohne Faszienbehandlung nicht behebbar sind.

Muskeln

Es gibt im Prinzip zwei Arten von Muskeln: Halte- und Bewegungsmuskel. Bei Fehlhaltungen müssen oft die „Bewegungsmuskeln“ Haltearbeit leisten, können das aber nicht gut. Es kommt zu Überlastung und Schmerz.

Triggerpunkte

In der Muskulatur finden sich manchmal Stellen, die bei relativ geringem Druck schon starke Schmerzen versursachen, oft an ganz anderer Stelle, als an der man drückt. Diese Triggerpunkte sind Ausdruck von Muskelüberlastung.

            3. Hören

Tonaudiometrie

Hierbei wird mit einzelnen Tönen die Empfindlichkeit des Gehörs überprüft. Diese Untersuchung erfolgt in einem schallgedämmten Raum

Sprachaudiometrie

Wörter werden manchmal weniger gut verstanden als nur einzelne Töne. Daher werden bei dieser Untersuchung einzelne Wörter in unterschiedlichen Lautstärken getestet.

Tinnitusanalyse

Hierbei wird versucht, das Ohrgeräusch des Patienten technisch „nachzumachen“. Dies ist für Vergleichszwecke sowie für die Ursachenforschung wichtig.

Stapediusreflexe

Bei dieser Messung wird die Reaktion eines sehr kleinen Muskels im Mittelohr (musculus stapedius) überprüft. Verschiedene Störungen sowohl im Ohr als auch in den weiterleitenden Nervenbahnen können hiermit überprüft werden.

Tympanometrie

Dabei wird gemessen, ob das Trommelfell frei schwingen kann oder ob Einschränkungen oder Überbeweglichkeiten vorliegen. Ein Normalbefund kann aber eine Schwerhörigkeit nicht ausschließen

OAEs

Die Hörzellen im Hörorgan können selbst geringe Schallwellen aussenden, die man am Trommelfell messen kann. Mit dieser Untersuchung kann man objektiv, d.h. unabhängig von der Mitarbeit des Untersuchten (z.B. bei Säuglingen) die Funktion der Hörzellen einschätzen.

Hirnstammaudiometrie

Hierbei werden Hirnströme gemessen, die bei der Weiterleitung der Nervenimpulse vom Hörorgan in das Gehirn entstehen. Es lassen sich Rückschlüsse ziehen auf den Ort und Ausmaß der Schädigung u.a. bei Schwerhörigkeit oder Schwindel

 

               4. Allergologie

Pricktest

Auf der intakten Hautoberfläche werden Allergiestoffe aufgetropft und ganz oberflächlich in die oberste Hautschicht hinein-„gepiekt“. Bei einer bestehenden Allergie reagiert die Haut an dieser Stelle mit Jucken, Rötung bzw. einer Quaddel, wie bei einem Mückenstich

Nasaler Provokationstest

Eine Flüssigkeit mit dem Allergiestoff wird in diese Nase gesprüht und anschließend wird die Luftdurchgängigkeit der Nase gemessen. Außerdem werden die Beschwerden registriert (Niesen, Naselaufen, Jucken)

Endoskopie

Standard-Untersuchungsmethode im HNO-Gebiet. Vorteile sind Vergrößerung, bessere Beleuchtung und Darstellung auch tiefliegender Abschnitte des HNO-Gebietes

              5. Ultraschall

Untersuchungsmethode zur Darstellung von Gelenken, Sehnen in der Manuellen Medizin sowie von Gefäßen, Lymphknoten, Speicheldrüsen in der HNO. Standardverfahren in der Tumorsuche und Tumornachsorge

              6. Schlafdiagnostik

Schnarchen und eine behinderte Nasenatmung können zu einem nicht erholsamen Schlaf führen. Solche Schlafstörungen verursachen in vielen Fällen hohen Blutdruck und erhöhen das Risiko für Schlaganfälle und Herzinfarkte. Mit dieser Untersuchung kann man das Risiko bestimmen